Eine juristische Einschätzung am Beispiel des Paraffinöls

Zur Bestellung nicht arzneilich wirkender Substanzen

Wie ist die Bestellung nicht arzneilich wirkender Substanzen außerhalb von Apotheken zur Verwendung im Tier durch den Tierarzt unter dem Gesichtspunkt einer Strafbarkeit gemäß § 96 Abs. 1 Nr. 18 Arzneimittelgesetz (AMG) in Verbindung mit (i. V. m.) § 59a AMG juristisch zu bewerten, hier am Beispiel von Paraffinöl?

Paraffine sind ein Gemisch aus Alkanen (gesättigte Kohlenwasserstoffe), mit der allgemeinen Summenformel CnH2n+2, mit n = 18–32. In der Veterinärmedizin kommt das dünnflüssige Paraffinöl zum Einsatz (Paraffinum perliquidum).

Entnommen aus Deutsches Tierärzteblatt 2/2017