Ergebnisse einer Umfrage der Akademie für tierärztliche Fortbildung

Zukunft tierärztlicher Fortbildung

Die Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF) hat in den letzten Jahren bei den verschiedenen Interessengruppen auf dem Feld der tierärztlichen Fortbildung eine zweiteilige Umfrage durchgeführt. Ziel war es, die tierärztliche Fortbildung proaktiv und unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten weiterzuentwickeln und mit den zuständigen Gremien abzustimmen.

Abb. 1: Angemessenheit der Anforderungen an den Umfang der Fortbildung (29 Antworten).

In einem ersten Schritt hat die ATF bei ihren Mitgliedern (Stand 12/2018) und durch Aufruf im Deutschen Tierärzteblatt (Ausgabe 1/2019, S. 14) eine Umfrage zur Zukunft tierärztlicher Fortbildung vorgenommen. Im Ergebnis wurde insbesondere eine Erhöhung des Anteils an Nicht-Präsenzfortbildungen gewünscht, die zur Erfüllung der Fortbildungspflicht gemäß Berufsordnung nachgewiesen werden kann. Weitere Anregungen und Fragen betrafen die Kriterien zur Anerkennung von Fortbildungen in Bezug auf den Teilnehmerkreis (Zulassung verschiedener nicht tierärztlicher Personengruppen zu Fortbildungen) und die Anforderungen/Regularien für die ATF-Anerkennung von Nicht-Präsenzfortbildungen. Alle Rückmeldungen wurden in der Sitzung des ATF-Vorstands vom 25.06.2019 diskutiert und bei Bedarf entsprechende Beschlüsse gefasst (DTBl. 8/2019, S. 1 073).

Im Anschluss erfolgte im Frühjahr 2020 der zweite Teil der Umfrage mit konkreten Fragestellungen und direkter Adressierung. Ausführliche Informationen dazu werden hier präsentiert und kommentiert.

 

Entnommen aus DTBl 6/2021