Europäisches One-Health-Programm

Reduzierung von Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier

Anfang des Jahres startete ein europäisches One-Health-Programm, an dem mehr als 40 Partner aus Medizin, Veterinärmedizin und gesundheitlichem Verbraucherschutz im Lebensmittelsektor aus 19 europäischen Ländern beteiligt sind.

Geleitet wird das One Health-EJP von der französischen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz (ANSES).

Deutsche Partner des „European Joint Programme“ (EJP) zu One Health sind das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und das Robert Koch-Institut (RKI). Ziel ist der Aufbau einer europäischen Plattform für One Health, die die Bedürfnisse von europäischen und nationalen politischen Entscheidungsträgern und Interessengruppen erfüllt, und Fortschritte beim Eindämmen von lebensmittelbedingten Zoonosen, Antibiotikaresistenzen und neuartigen Infektionsgefahren (Emerging Threats) zu erzielen. Geleitet wird das One Health-EJP (Grant Agreement 773830) von der französischen Agentur für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz (ANSES – www.anses.fr/en/content/anses-will-coordinate-european-joint-programme-one-health-european-research-programme-0).

Das One Health-EJP wird wissenschaftliche Daten, Methoden und Softwareprogramme erzeugen, die von den nationalen und europäischen Einrichtungen zur Bewertung gesundheitlicher Risiken und möglicher vorbeugender Maßnahmen genutzt werden können. Gleichzeitig wird der Austausch mit anderen großen von der EU-Kommission geförderten Projekten sichergestellt. Auch der effiziente und regelmäßige Wissenstransfer zwischen der Forschungsgemeinschaft und nationalen Behörden sowie internationalen und europäischen Stakeholdern ist eine der Aufgaben des One Health-EJP.

 

Entnommen aus DTBl 04/2018