Unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden zu selten gemeldet

Pharmakovigilanz bei Lebensmittel liefernden Tieren

In einem Workshop der Europäischen Arzneimittelagentur wurde über Pharmakovigilanz bei Lebensmittel liefernden Tieren diskutiert.

Beim Betrachten der Pharmakovigilanz-Jahresberichte aus Deutschland, anderen Mitgliedsstaaten und der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) fällt auf, dass sich der weitaus größte Anteil der Meldungen jeweils auf Hund und Katze bezieht. Meldungen zu Nutztieren treten deutlich in den Hintergrund. Unter den Lebensmittel liefernden Tieren sind wiederum Meldungen zu Geflügel und Fischen sehr selten. Die EMA nahm dies zum Anlass, ein ‧Focus Group Meeting zur Pharmakovigilanz bei Lebensmittel liefernden Tieren in ihr Arbeitsprogramm für das Jahr 2016 aufzunehmen [1]

 

Entnommen aus Deutsches Tierärzteblatt 1/2017