Ein Fallbericht

Kontrolle von Heimtiertransporten

Der Transport von Heimtieren zum Zweck der Adoption gehört zu den legalen Heimtiertransporten. Aber auch hier werden häufig nicht alle rechtlichen Vorgaben eingehalten, wie dieser Fallbericht aus Baden-Württemberg zeigt.

Erster Eindruck des Transportfahrzeugs: In Box 15 saßen zwei Hunde; der Hund in Box 10 war nicht in der Lage, seinen Kopf zu heben bzw. den Hals zu strecken. | © Ulrike Foldenauer

Nicht nur Nutztiere werden täglich durch Europa transportiert, sondern auch Hunde und Katzen gehören zu den häufig durch Transportunternehmen beförderten Tieren [1]. Nach Deutschland kommen v. a. Hunde, aber auch Katzen, aus Rumänien, Spanien und Griechenland. Diese Transporte werden in der Regel durch Tierschutzorganisationen veranlasst. In vielen Fällen ist Deutschland nicht das Bestimmungs-, sondern lediglich Transitland für Transporte in andere EU-Länder wie die Niederlande oder Großbritannien.

Tiertransportkontrollen können zu verschiedenen Zeitpunkten des Transports durchgeführt werden: beim Verladen, während des Transports und am Bestimmungsort [2, 3]. Kontrollen während des Transports sind häufig Anlasskontrollen durch die Polizei oder Teil gezielter Schwerpunktkontrollen durch Veterinärämter. Der folgende Fallbericht soll auf die Problematik von Langzeittransporten von Hunden und Katzen durch mehrere EU-Länder hinweisen.

 

Entnommen aus DTBl 2/2021