„Qualzuchten“

Europäische Bemühungen zum Thema brachyzephale Hunderassen

Die Bemühungen der BTK-Arbeitsgruppe „Qualzuchten“ um Aufklärung über brachyzephale Hunderassen wurden nun auch im europäischen Ausland aufgegriffen.

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Bereits im Oktober 2017 einigten sich die Federation of European Companion Animal Veterinary Association (FECAVA), die World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) und die Danish Small Animal Veterinary Association (DSAVA) auf ihrem Panel Meeting in Kopenhagen auf zahlreiche Empfehlungen wie die Tierärzteschaft Europas auf die Zucht brachyzephaler Hunderassen reagieren sollte (www.fecava.org/en/press-release/press-release-1/vets-must-dare-to-speak-out.htm). Diese decken sich inhaltlich überwiegend mit den Aussagen der BTK-Arbeitsgruppe.

Auch auf der Generalversammlung der FVE (Federation of Veterinarians of Europe) im November 2017 wurde das Thema umfassend beraten, inklusive eines Berichts über die Arbeit der BTK-Arbeitsgruppe (s. DTBl. 12/2017, S. 1640). Die British Veterinary Association (BVA) hat unter #BreedtoBreathe auf YouTube ein Aufklärungsvideo veröffentlicht und unter demselben Hashtag wird seit Januar auch auf Twitter diskutiert.

Derweil hat die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V. (TVT) ihr Merkblatt „Qualzucht und Erbkrankheiten beim Hund“, das primär für Tierärzte bestimmt ist, aktualisiert (www.tierschutz-tvt.de).

 

Entnommen aus DTBl 02/2018