„VIPER“

DFG fördert Graduiertenkolleg für angehende Virusforscher

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover richtet ein neues Graduiertenkolleg ein, in dem 28 Doktoranden für ihre Dissertation an Viren forschen und in speziell auf die Virusforschung zugeschnittenen Lehrveranstaltungen und Praktika mit dem erforderlichen Wissen und wissenschaftlichen Methoden ausgestattet werden, um neuen und wiederauftretenden Virusinfektionen auf den Grund zu gehen.

VIPER: Virusdetektion, Pathogenese und Intervention

Gleichzeitig sollen sie frühzeitig an die Arbeit in einem interdisziplinären Team herangeführt werden, was für die Zoonoseforschung von besonderer Bedeutung ist. Das Graduiertenkolleg trägt den Titel „VIPER: Virusdetektion, Pathogenese und Intervention“. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert VIPER vom 01.04.2019 bis 30.09.2023 mit zunächst rund 5 Mio. €. In das Projekt eingebunden sind Wissenschaftler aus den Instituten für Pathologie, für Virologie, für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, der Klinik für Geflügel und dem Research Center for Emerging Infections and Zoonoses am Aufbau des VIPER-Programms. Auch Forscher aus den Instituten für Tierzucht und Vererbungsforschung, für Parasitologie und für Physiologische Chemie der TiHo und dem Institut für Infektionsmedizin und Zoonosen der Ludwig-Maximilians-Universität München steuern ihre Expertise bei. In Bezug auf Zoonoseerreger ist die Zusammenarbeit mit humanmedizinischen Einrichtungen sehr wichtig, dafür konnte die TiHo für VIPER drei Partnerinstitutionen gewinnen: das TWINCORE-Zentrum für experimentelle und klinische Infektionsforschung in Hannover, das Heinrich-Pette-Institut in Hamburg und die Ruhr-Universität in Bochum.

 

Entnommen aus DTBl 12/2018