Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung – Teil 2

Datenschutz in der Tierarztpraxis

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erlangte am 25.05.2018 Gültigkeit. Seit der Veröffentlichung des Artikels „Datenschutz in der Tierarztpraxis“ zum Thema DSGVO im DTBl. 06/2018 (S. 772–778) und der Bereitstellung von Musterformularen zur Umsetzung der DSGVO auf der Webseite der BTK ergaben sich wiederholt spezielle und individuelle Anfragen.

Auch vor der Behandlung von Notfallpatienten ist die DSGVO zu beachten! | © shutterstock/Jaromir Chalabala

Ein wichtiger Teil dieser Fragen soll mit den folgenden Ausführungen betrachtet werden. Außerdem weise ich auf die eine oder andere „Absurdität“ hin, deren verbindliche Klärung aktuell noch nicht möglich ist. Grundsätzlich sind folgend die einzelnen Sachverhalte zum Thema „DSGVO in der Tierarztpraxis“ nach dem Prinzip „erst Handlungsempfehlung, dann Begründung“ aufgebaut.

Bitte beachten Sie: Weigert sich der Tierhalter, seine personenbezogenen Daten bekannt zu geben, weisen Sie ihn deutlich auf die Folge der Nichtbehandlung hin und begründen Sie dies mit Ihrer Verpflichtung, europäisches Recht beachten zu müssen. Ansonsten dürfte in einem solchen – sicherlich als Ausnahme auftretenden – Fall eine Notdienstverweigerung ohne die entsprechende Begründung berufsrechtlich geahndet werden können.

 

Entnommen aus DTBl 7/2018