„Assistenzhund willkommen“ – Aktion der Pfotenpiloten

Ein gut eingespieltes Assistenzhundteam verkörpert für alle sichtbar, was in einer guten Mensch-Tier-Beziehung möglich ist.

Doch obwohl ihre Menschen diese „tierische Assistenz“ brauchen, um mobil und unabhängig von menschlicher Hilfe zu sein, wird Assistenzhundteams mitunter der Zutritt zu öffentlichen Orten und Transportmitteln verweigert.

Viele wissen nicht, dass es neben dem Blindenführhund auch Assistenzhunde für andere Behinderungen gibt, darunter auch „unsichtbare Beeinträchtigungen“ wie Epilepsie, Diabetes oder posttraumatische Belastungsstörung. Und oft herrscht Unwissenheit darüber, dass Assistenzhundteams an allen der Öffentlichkeit zugänglichen Orten, auch dort, wo Hunden normalerweise der Zutritt verboten ist – selbst in Lebensmittelgeschäften und medizinischen Bereichen, der Zutritt erlaubt ist.

Die gemeinnützige Organisation Pfotenpiloten wirbt mit der Zutrittskampagne „Assistenzhund willkommen“, gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), für Verständnis und offene Türen. Ziel der Kampagne ist es, über die wichtige Arbeit der vierbeinigen Assistenten aufzuklären und so Barrieren für Assistenzhundteams abzubauen. Auf einer interaktiven Karte, DogMap.info, bewerten Besucher, wie hundefreundlich öffentliche Orte sind – ein wichtiges Angebot für alle Hundehalter.

Weitere Informationen sowie Broschüren zum Auslegen in der Praxis u. v. m. unter: www.pfotenpiloten.org/aw oder anfordern bei aktion@pfotenpiloten.org

 

Entnommen aus DTBl 6/2020