ASP-Hundestaffel in Bayern

In Bayern haben die ersten fünf Teilnehmer der neuen ASP-Hundestaffel die Abschlussprüfungen als Kadaversuchhunde absolviert. Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) setze man auf vielfältige Maßnahmen. Die neue Hundestaffel sei eine große Unterstützung, betonte Umweltminister Thorsten Glauber.

Vier der fünf Hunde der ASP-Hundestaffel | © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Im Seuchenfall müssten Wildschweinkadaver möglichst schnell gefunden werden, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Keiner habe so gute Spürnasen wie ausgebildete Suchhunde, sie könnten Wildschweinkadaver selbst im tiefsten Dickicht aufspüren. In Kombination mit modernster Drohnentechnik und der Jägerschaft sowie weiteren freiwilligen Helfern solle im Seuchenfall schnell und zielgerichtet die Suche nach verendeten Wildschweinen durchgeführt werden. Ziel sei es, schnellstmöglich eine komplette ASP-Hundestaffel für ganz Bayern aufzubauen. Diese soll aus rund 30 bis 40 Kadaversuchhunden und zugehörigen Hundeführern bestehen. Dazu sollen in einem bayernweiten Projekt am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Kooperation mit Jagd- und Hundeverbänden sowie weiteren Fachstellen Hunde speziell zur Fallwildsuche ausgebildet werden.

 

Entnommen aus DTBl 4/2021