Bundesinstitut für Risikobewertung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

In der Abteilung Sicherheit in der Nahrungskette des BfR ist ab dem 01.11.2018
unbefristet folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche Direktorin / Wissenschaftlicher Direktor
für die Leitung der Fachgruppe
„Futtermittel und Futtermittelzusatzstoffe“
- Besoldungsgruppe A 15 BBesO - Kennziffer: 1849/2018

bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen und der Erfüllung des Qualifikationsprofils.

Eine Teilzeitbeschäftigung zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf dieser Position kann erst nach mindestens einjähriger erfolgreicher Einarbeitung und nur bei geringer Stundenreduzierung (maximal 20 % der regelmäßigen Arbeitszeit) im Einzelfall geprüft und ermöglicht werden.

Die Stelle kann alternativ auch mit Tarifbeschäftigen (TVöD) besetzt werden.

Die Vergütung erfolgt aufgaben- und qualifikationsangemessen.

Aufgaben:
in Hinblick auf die Gesundheit landwirtschaftlicher Nutztiere sowie den Übergang von unerwünschten Stoffen und Kontaminanten aus dem Futter in das Tier, die erzeugten Lebensmittel tierischen Ursprungs sowie in deren Verarbeitungsprodukte ■ Risikobewertung von Kontaminanten in Lebensmitteln ■ Ernährungsphysiologische und toxikologische Bewertung von Futtermittelzusatzstoffen und Futtermitteln für besondere Ernährungszwecke („Diätfuttermittel“) im Rahmen europäischer Zulassungsverfahren ■ (Fort-)Entwicklung von Bewertungskonzepten im Rahmen der Futtermittelsicherheit ■ Erarbeitung von Gutachten und Stellungnahmen zur Futtermittelsicherheit und Lebensmittelsicherheit im Rahmen der Beratung der Bundesregierung und der Länderbehörden ■ Bewertung gesundheitlicher Risiken von Futtermitteln aus genetisch veränderten Organismen unter Aspekten der Tierernährung ■ Stellungnahmen zu speziellen Fragen der Futtermittelsicherheit ■ Planung, Durchführung und Auswertung von tierexperimentellen Untersuchungen zum Übergang von unerwünschten Stoffen und Kontaminanten aus dem Futter in das Tier, die erzeugten Lebensmittel tierischen Ursprungs sowie in deren Verarbeitungsprodukte ■ Etablierung von in vitro-Untersuchungsmethoden zum Metabolismus sowie zum Transfer von unerwünschten Stoffen und Kontaminanten aus dem Futter in Lebensmittel tierischer Herkunft beim landwirtschaftlichen Nutztier ■ Wissenschaftliche Mitarbeit im Rahmen des BfR-Kompetenznetzes „Risikobewertung in Zeiten globaler Warenketten“ ■ Vertretung des BfR in nationalen und internationalen Gremien

Anforderungen:
■ Abgeschlossenes Hochschulstudium der Human- oder Veterinärmedizin, Agrarwissenschaften, Biologie, Biochemie, Lebensmittelchemie, Chemie oder einer vergleichbaren Fachrichtung, Promotion erforderlich; Habilitation oder vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation von Vorteil ■ Fundierte Kenntnisse im Bereich der Futtermittelkunde und auf dem Gebiet der Ernährungsphysiologie landwirtschaftlicher Nutztiere werden vorausgesetzt ■ Fundierte Kenntnisse bei der Planung und Durchführung tierexperimenteller Versuche notwendig ■ Kenntnisse auf dem Gebiet der Durchführung von Ergänzungsmethoden wünschenswert ■ Praxis auf dem Gebiet der Bewertung von unerwünschten Stoffen/Kontaminanten in Futter- bzw. Lebensmittel unabdingbar ■ Erfahrung in Gremienarbeit auf nationaler und internationaler Ebene erforderlich ■ Kenntnisse der Gesetzeslage in Bezug auf Futter- und Lebensmittel notwendig ■ Stark ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie ein hohes Maß an Lernbereitschaft, Kommunikationsvermögen und Konfliktfähigkeit ■ Ergebnis- und ressourcenorientierte Arbeitsweise ■ Führungserfahrung von wissenschaftlichen interdisziplinären Teams von Vorteil ■ Fähigkeit zu familienbewusstem Führungsverhalten, Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten, Motivation und Leistungsbereitschaft ■ Bereitschaft zur Weiterentwicklung von Führungskompetenzen ■ Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich ■ Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sowie die Bereitschaft zu Dienstreisen werden vorausgesetzt

Der Dienstort ist Berlin.

Nähere Auskünfte erteilen Frau Dr. Lahrssen-Wiederholt (Tel.: 030 18412-2362) und Herr Dr. Schafft (Tel.: 030 18412-3475).

Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.

Bewerbungsverfahren

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 4. April 2018 über unser Online-System:

Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an:
bewerbung@bfr.bund.de. Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail-Adresse.

Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

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