An der Justus-Liebig-Universität Gießen am Fachbereich Veterinärmedizin sind folgende Professuren zur besetzen:

1. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

W2-Professur für Biochemie
in der Tiermedizin

unter Beachtung des § 64 Abs. 1 und 4 HHG für die Dauer von sechs Jahren; es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 62 HHG. Im Falle der Bewährung, die gem. § 64 Abs. 2 HHG in einem Evaluationsverfahren festzustellen ist, wird die dauerhafte Übertragung einer W3-Professur zugesagt.

Vorausgesetzt wird die Befähigung, das Fachgebiet veterinärmedizinische Biochemie gemeinsam mit der anderen Professur für Biochemie am Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie in Forschung und Lehre zu vertreten.

Die Lehre umfasst die für das Fachgebiet Biochemie in der TAppV und der Studienordnung des Fachbereichs vorgesehenen Lehrveranstaltungen. Vorausgesetzt werden neben einer hervorragenden Promotion zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation) und eine besondere pädagogische Eignung.

Die Forschung soll einen Bezug zu mindestens einem der Schwerpunkte des Fachbereichs (Infektion, Inflammation, Reproduktion, Regeneration, Neurowissenschaften) aufweisen. Die Bereitschaft zur Mitarbeit in Verbundprojekten im Forschungscampus Mittelhessen wird vorausgesetzt. Darüber hinaus werden international anerkannte Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Biochemie im Bereich der Grundlagenforschung erwartet. Einschlägige Erfahrungen in der Einwerbung und Leitung von Drittmittelprojekten werden vorausgesetzt. Eine Beteiligung an der Graduiertenausbildung im Rahmen des International Giessen Graduate Centre for the Life Sciences wird ebenso erwartet wie die aktive Teilnahme an größeren Forschungsverbünden der Universität sowie des Forschungscampus Mittelhessen. Des Weiteren soll die Professur durch ihre internationalen Beziehungen zu Forschern im inner- und außereuropäischen Ausland das internationale Netzwerk des Fachbereichs stärken. Eine Integration von Genderaspekten in Lehre und Forschung wird ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungsaktenzeichen: 0-22/17

2. Aufgrund der erfolgreichen Einwerbung im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

W1-Professur (mit Tenure Track nach W2)
für Pferdeorthopädie

unter Beachtung des § 64 Abs. 3 und 4 HHG für die Dauer von sechs Jahren. Gemäß § 64 Abs. 3 HHG soll die Bewerberin oder der Bewerber an einer anderen Hochschule als der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) promoviert haben oder nach der Promotion mindestens zwei Jahre außerhalb der JLU wissenschaftlich tätig gewesen sein. Die Dauer der wissenschaftlichen Tätigkeit nach der Promotion soll vier Jahre, im Fall der erfolgreichen Absolvierung einer Weiterbildung nach § 62 Abs. 6 HHG sieben Jahre, nicht übersteigen. Im Falle der Bewährung, die gem. § 64 Abs. 2 HHG in einem Evaluationsverfahren festzustellen ist, wird die dauerhafte Übertragung einer W2-Professur zugesagt.

Vorausgesetzt wird die Befähigung, das Fachgebiet Pferdeorthopädie gemeinsam mit den anderen Professuren an der Klinik für Pferde in Forschung und Lehre zu vertreten. Die Lehre umfasst das Fachgebiet Chirurgie des Pferdes inklusive Hufbeschlagskunde entsprechend der TAppV und der Studienordnung des Fachbereichs und beträgt während der Qualifikationsphase 4 SWS. Darüber hinaus wird neben einer hervorragenden Promotion eine besondere pädagogische Eignung vorausgesetzt. Eine einschlägige veterinärmedizinische Ausbildung sowie international anerkannte Forschungsleistungen auf dem Gebiet der regenerativen Medizin im Bereich der Pferdeorthopädie, werden erwartet.
Die Planung und Durchführung selbstinitiierter Einzel- und Verbundforschung wird ebenso erwartet wie die Beteiligung an der Graduiertenausbildung im Rahmen des International Giessen Graduate Centre for the Life Sciences (GGL). Die Professur sollte sich mit ihren wissenschaftlichen Vernetzungen aktiv in der weiteren Profilbildung des Fachbereichs engagieren und sich an den nationalen und internationalen Kooperationen des Fachbereichs beteiligen. Einschlägige, möglichst internationale Publikationen in ausgewiesenen Zeitschriften werden vorausgesetzt. Erste Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln sind erwünscht. Während der Tätigkeit an der JLU werden Erfolge in der eigenständigen Einwerbung von Drittmitteln erwartet. Eine Integration von Genderaspekten in Lehre und Forschung wird erwünscht.

Bewerbungsaktenzeichen: 0-10/18

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die JLU verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familienkompetenz. Die JLU versteht sich als familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.

Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des oben genannten Aktenzeichens mit den erforderlichen Unterlagen, einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung bis zum 28. Februar 2018 an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Bewerbungen Schwerbehinderter werden - bei gleicher Eignung - bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden. Zu den Einstellungsvoraussetzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter http://www.uni-giessen.de/stellenmarkt/ merkblatt.pdf zu beachten. Zusätzlich erbitten wir Angaben auf unserem Bewerbungsbogen, zu finden unter http://www.uni-giessen.de/fbz/fb10/dekanatfb10/mat_beruf. Bitte senden Sie alles möglichst auch digital auf Datenträger.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter: www.uni-giessen.de/stellenmarkt

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